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Wer hat eigentlich noch Hoffnung in Nahost?

Blickt man auf die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte im Nahost-Konflikt, dann ist eigentlich nichts besser geworden. Palästinenser im Westjordanland leiden immer mehr unter der israelischen Besatzung: Dort sind Gewalt durch radikale Siedler, Militäreinsätze und Vertreibungen an der Tagesordnung. Im Gazastreifen versucht eine Bevölkerung nach über zwei Jahren Krieg zu überleben, ihre Zukunft ist völlig unklar. Bei den meisten Israelis ist das Sicherheitsgefühl nach dem Terror des 7. Oktober nachhaltig gestört. Und auf beiden Seiten gibt es nicht mehr viele Menschen, die an ein friedliches Zusammenleben glauben oder gar an eine Lösung des Konflikts. Aber es gibt diese Menschen. Es sind wenige, oft werden sie für naiv gehalten, belächelt oder angefeindet. Doch sie verbindet, dass sie der Überzeugung sind, dass ein Zusammenleben in der Region zwischen Palästinensern und Israelis nur gemeinsam möglich ist.Wir haben einige dieser Menschen getroffen und begleitet und nach den Gründen für Ihre Hoffnung gefragt. Warum können Sie überhaupt noch auf Frieden hoffen, nach all dem, was passiert ist? Und was treibt sie an? Eine unwahrscheinliche Geschichte über Menschen, die trotz allem an Frieden glauben.

Wer hat eigentlich noch Hoffnung in Nahost? | Bild: iStock / Montage: BR
27 Min. | 16.1.2026

VON: Jan-Christoph Kitzler

Ausstrahlung am 17.1.2026

Breitengrad | Bild: iStock / Montage: BR
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